Chania (Kreta) was sehen

Viele gute Gründe zur Entdeckung eines der schönsten Orte Griechenlands.

Chania oder Hania oder La Canea befindet sich an der nordwestlichen Küste der Insel Kreta im Süden des Peloponnes. Bei der Ankunft – auf Seeweg mit Fähren – im Hafen Souda hat man eine atemberaubende Sicht auf das Venezianische Stadtviertel, der um dem alten Hafen unter der Beherrschung des antiken Leuchtturmes gebaut wurde. Die Herrschaft von der Republik Venedig begann 1252 und dauerte über 4 Jahrhunderte. Venezianische Beweise sind überall zu sehen besonders in der noch teilweise sichtbaren Stadtmauer mit 4 Bastionen, die von dem militärischen Architekt Michele Sanmicheli gebaut wurde. Der westliche besterhaltene Teil wurde in eine Grünfläche umgewandelt. Die Bastion San Dimitrio ist durch einen Turm aus dem Jahr 1477 erkennbar; Die Bastion Schiavo in Richtung des Meeres ist heute ein Gasthof. Nach den Venezianischen eroberten die Stadt die Osmanen und blieben bis 1898.

Chania

Foto CC-BY-SA 3.0 von Lapplaender

Die Stadt ist eine Überraschung, und in der Altstadt kann man eine Atmosphäre vergangener Zeiten erleben. Die venezianischen Mauern trennen die Altstadt von dem modernen Stadtteil. Die engen Gassen der Viertel TOPANAS und EVRAIKI sind von durch Wappenbilder dekorierten kleinen Palästen mit Steinbalkonen gesäumt, und von diesen Vierteln kann man die wichtigsten Denkmäler erreichen: das Archäologische Museum in der ehemaligen Kirche von S. Francesco, wo man Gegenstände aus Keramik und Steingut von der Jungsteinzeit bis die romanische Zeit, die Marmorstatue von Aphrodite und die wunderbaren bemalten Sarkophage der Nekropolis Armenis ansehen kann.

In der Nähe einer Bastion in einem alten venezianischen Haus befindet sich das Nautische Museum, in dem man die nautische Vergangenheit von Kreta sehen kann. Hinter dem Museum findet man das Kloster von S. Salvatore, das die byzantinische und post-byzantinische Sammlung “Vizandini kai Metavizandini Silogi“ beherbergt. Sehenswert ist die Moschee von Giannizzieri –“dzami tou Kioutsouk Hassan”. Es handelt sich um ein kubisches Gebäude aus dem Jahr 1645, auf dessen 4 Arkade eine halb-kugelförmige Kuppeln gebaut wurde. Die griechisch-orthodoxe Kathedrale liegt der katholisch-römischen Kathedrale gegenüber, und im Stadtviertel Toranas kann man die neulich renovierte Synagoge ETZ HAYYIM besichtigen. Sehr interessant ist das Venezianische Arsenal auf einem Platz, der dem Platz San Marco mit der Loggia in Venedig ähnelt. Die Geschichte der Kirche Agios Nikolaus ist ereignisreich: ursprünglich war sie eine dominikanische Kirche, dann wurde eine Moschee und endlich 1918 wurde in einen orthodoxen Tempel umgewandelt. In der Pinakothek Dimotiki kann man zeitgenössische Gemälde und Skulpturen bewundern.

In der Nähe des Hafens können Touristen und Einwohner in den vielen Nachtlokalen und Bars mit Blick auf das Meer einen Aperitif genießen oder die ganze Nacht tanzen, aber auch griechische Musik hören oder lokale Spezialitäten kosten. Die breite Auswahl an Lokalen sowohl in der Altstadt als auch in den modernen Vierteln wird alle Touristen sicherlich zufriedenstellen.

Chania_old_town

Foto CC-BY-SA 3.0 von Leonardo G

Platanias ist der Ort der Diskos und liegt 10 Km von Chania entfernt.

Auf der Halbinsel Akrotiri liegt das Kloster von Gouverneto, das in dem XVI. Jahrhundert neben die Grotten des Eremiten S. Johans und seiner Ordensbrüder gebaut wurde.

Den Liebhabern der unberührten Natur wird eine Wanderung in die Schluchten von Samaria „Farangi Samarias“, Naturpark seit dem Jahr 1962, sehr viel gefallen. Hier darf man nicht übernachten, aber von hier kann man den Strand Agia Roumeli erreichen.

In Bezug auf die Strände empfehlen wir die Halbinsel Gramvoussa, wo sich wunderschöne Sandstrande und beeindruckende Klippen wechseln. In Kastell kann man einen langen wunderbaren Sandstrand sehen oder den Schloss mit den inneren Tempel und Theater besichtigen. An dem Kap der Bucht nach dem Strand Kolymari befinden sich malerische Fischerdörfer, die auch besuchswert sind. Der Strand Starvos, wo verschiedene Szene des Films „Zorba, der Grieche“ gedreht wurden,  zieht viele Touristen für die Schönheit der Landschaft an.

Im Sommer werden für die Touristen viele Veranstaltungen organisiert. Im Juni und Juli kann man an dem Festival Theatrou Skion (Festival des Volkstheaters der Schatten) teilnehmen. Von Juli bis September findet das der Kulturelle Sommer von Chania mit klassischen und modernen Konzerten, Volksfesten, Theatervorstellungen und Kunstausstellungen statt.

Am Ende Ihres Urlaubs in Chania werden Sie nur denken: ich will bald zurückkommen!

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