Porto Torres was sehen

Nach seiner ereignisreichen historischen Vergangenheit und trotz der Mangel an Beweisen wurde Porto Torres von den Karthagern gegründet. Dagegen haben die Römer viele Spure ihrer Herrschaft verlassen, wie den Name des antiken Dorfs Turris Libysonis, den sehr besuchten Hafen und die vielen vom Kaiser Traian gebauten Paläste.

Auch die Thermen und der Palast vom König Barbaro sind sehr wertvolle römischen Beweise. Es geht um die Ruinen von einem Thermalbau, wo die Überreste des Ofens, der Badewannen und der Mosaiken noch zu sehen sind. In der Nähe kann man das Archäologische Museum von Porto Torres – das ANTIQUARIUM TURRITANO – besichtigen.

Sehenswert ist auch die Römische Brücke mit 7 Arkaden (auf dem kleinen Fluss Rio Manu). Mit ihrer Länge von 135 m. war diese Brücke die längste auf Sardinien und ein sehr wichtiger Verbindungsteil des Straßennetzes. Aus der romanischen Zeit stammen die Säule und die Pilaster der Basilika von San Gavino. Der erste Bau der Basilika fing in der zweiten Hälfte des XI. Jahrhunderts an und ging mit zwei Erweiterungen 1111 und 1400 weiter. Die Basilika ist dreischiffig und das verwendete Material – Kalksteinblöcke –  hat mit der Zeit vielfaltige Farbtönungen erhalten. In der Basilika kann man den Sarkophag der neun Musen und die Reliquie der Märtyrer Gaviunus, Protos und Januario sehen. 6 km von Porto Torres entfernt in Richtung nach Sassari kann man Monte d’Accodì erreichen. Es handelt sich um eine archäologische Stätte mit megalithischen Monumenten wie einem Altar aus 70 m langen und 10 m hohen Steinblöcken, zwei Mehir, einem kugelförmigen Stein und einem Opfertafel.

Eine sehr interessante Sammlung von Bronzen, Keramiken und römischen Statuen kann man im Casa Paglietti sehen.

Porto Torres ist von wunderschönen Stränden umgeben. Die Küste ist durch Felsen, hohe Klippen, goldene Sandbuchten und Meer mit blau-grün changierenden Farbeffekten gekennzeichnet. Fast alle Strände befinden sich an der westlichen Seite des Hafens in Richtung nach Piatamonte. Der Strand Scoglio Lungo wurde nach einem langen Unterwasserfels genannt und dank des untiefen Wassers ist ideal für Familien mit Kindern. Eine Delphinstatue begrüßt die Besucher dieses Strandes. Der kleine Strand Balai ist für den feinen Sand bekannt und ist von der dem Hl. Gavinus gewidmeten Wallfahrtkirche beschützt. Der Strand Acque Dolci wird nach den Süßwasserquellen genannt.

Balai

Foto von Gemeinfreiheit

Auf dem Weg nach der Insel Asinara findet man den Strand Cala d’Arena. Der Naturpark Asinara, der früher ein Hochsicherheitsgefängnis war, verdient einen Besuch. Ungestört leben hier Pferde, Wildschweine und weiße Esel, nach denen der Park genannt wurde.

Das kleine Fischerdorf Stintino unweit von Porto Torres ist heute ein sehr bekanntes Urlaubsziel geworden . Am Hafen kann man Handwerker sehen, die am Bau von Holzbooten arbeiten. Von Stintino kann man einfach Torre della Pelosa erreichen und den wunderbaren Strand sehen. Der Panoramablick auf die Insel Piana zwischen Capo Falcone und Asinara ist wirklich atemberaubend.

Porto Torres und die ganze Insel Sardinien bieten dem Besucher – neben der Gastfreundlichkeit der Einwohner – paradiesische Landschaften, leuchtende Farben und betäubende Düfte, die die Wunder einer besonders großherzigen Natur sind.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, in Porto Torres während des Fest des Stadtpatrons zu sein, werden Sie die handgemachten und handgestickten prächtigen Kostüme bewundern können. Die lokalen Handwerker sind sehr wichtig für die örtliche Wirtschaft und produzieren Teppiche und Körbe, die die Touristen in den Handwerksläden in Porto Torres kaufen können.

Bereit für die Entdeckung von Porto Torres?

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