10 Kuriositäten über Frankreich (die man nicht kennt)

Wenn man an Frankreich denkt (buchen Sie hier eine Fähre), fällt einem der Gemeinplatz ein, nach dem alle Franzosen, eine Baguette unter die Achsel haben: stimmt es? Hier möchten wir Ihnen über einige wirkliche Kuriositäten erzählen!

Das Croissant ist das typische französische Gebäck aus schwach gesüßtem, ei- und butterhaltigen Plunderteig, das ähnlich wie das in Deutschland als Hörnchen bekannte Frühstückgebäck ist. Der Hauptunterschied zwischen diesen zwei Leckereien ist die Buttermenge (größer in der französischen) und die Bearbeitung. Aber welche schmeckt am besten? Sehr schwierig zu sagen, beide sind sehr köstlich!

In Arcachon unweit von Bordeaux befindet sich die höchste Düne Europas, die Düne du Pilat, die Naturschutzgebiet erklärt wurde. An der Spitze dieser 105 m hohen Düne genießt man einen wunderbaren Blick auf das Ozean.

Man spricht immer von Cote D’Azur, aber Frankreich hat auch eine Cote D’Argent, die sich an der südwestlichen atlantischen Küste zwischen der Trichtermündung des Flusses Gironde und der Küste des Baskenlands erstreckt. Dieser Strand ist das Paradies der Liebhaber von Surfen.

Ein Drittel der Menschheit lebt in Lehmhäusern, und nicht nur in Afrika. Nach einer antiken französischen Tradition sind Lehmgebäude natürlicher, ökologischer und preiswerter. Diese Bauweise wurde hauptsächlich in Bretagne und anderen Regionen angewandt, aber seit einigen Jahren haben die französischen Architekten diese Bautecknick wiederentdeckt. Der angefeuchtete Lehm garantiert sehr gute Isolierung und niedrige Baukosten.

Nach Wein und Champagne ist das beliebteste Getränk Frankreichs das Pastis, eine mit Wasser verdünnte Spirituose aus Anis. Ursprünglich wurde das Pastis besonders in Sudfrankreich verzehrt, aber heute wird es auch in Nordfrankreich getrunken.

Avignon war jahrelang Papstsitz, und der Papstpalast ist mit vielen anderen wunderbaren Palästen und Denkmälern besuchswert. Aber wie hoch waren die Kosten des Daseins des Papstes? Hier ist ein Beispiel. Für die Krönung von Clemens VI. am 19. Mai 1342 wurden 118 Ochsen, 60 Schweine, 914 Zicklein, 1023 Schafe, 101 Kälber, 10471 Hennen, 1446 Gänse, u.s.w… geschlachtet, und 6240 Doppelzentner Holz wurden gebrannt. Das ganze für über 3000 Gäste!

Avignon

Foto CC-BY-SA 3.0 von Jean-Marc Rosier

Fasching wird in vielen Ländern – wie z.B. in Rio de Janeiro – mit Kostümen, Paraden und anderen interessanten Veranstaltungen gefeiert. Die Feier des Karnevals in Nizza (in Sudfrankreich am Mittelmeer) dauert 3 Wochen und umfasst 7 Paraden und mindestens 5 Blumenschlachten. Den Besuchern werden an der Promenade des Anglais große Mengen Rosen, Nelken, Gladiolen und Mimosen geworfen. Bis zum vergangenen Jahrhundert konnten die Besucher einen eleganten Blumenaustausch zwischen Adelsfamilien und anderen an dem Blumenschlacht teilnehmenden Familien aus den dekorierten Wagen bewundern.

Die Pariser Oper ist eine der wichtigen Institutionen der „ la Ville Lumière“. 1861 betreute der Architekt Garnier ihren Wiederaufbau und schuf ein Meisterwerk. Der heutige Eingang war bis den zweiten Weltkrieg die Eingangstür für das zu Fuß ankommende Volk. Die Adelsfamilien kamen mit Kutschen (nachher mit Autos) bis zum Abonnenteneingang in der östlichen Halle. Sehenswert sind die Marmortreppe und der runde Salon du Glacier (Spiegelsaal).

Palais_Garnier

Foto CC-BY-SA 2.5 von Berthold Werner

Das Wort „Chef“ bezeichnet seit vielen Jahren einen qualifizierten Koch, und dieser Beruf hat in den letzten Jahren das Interesse junger Menschen geweckt. Warum sagt man auf der ganzen Welt „Chef“? Chef ist ein lateinisches Wort und bedeutet Caput.  Schon im achtzehnten Jahrhundert hatte die Küche als Arbeitsbereich eine pyramidale Struktur, und der französische Meisterkoch Escoffier verbesserte die Rollenaufteilung durch die Bestimmung von dem Chef der Soßen, der Suppen, der Fleisch, der Fisch, der Süßspeisen u.s.w… Die französische Küche ist einflussreich auf der ganzen Welt, und viele Rezepte tragen immer noch den französischen Namen. So der Koch ist Chef geworden!

In jedem Haus frühstückt man mit einem Croissant oder isst eine Baguette, die man früher nach der Länge halbiert und mit Butter und Marmelade bestriechen hat. Dann wird man diese belegte Baguette in eine Tasse Milch und Kaffe eintunken, und obwohl die Milch ein bisschen fettig wird, ist das Resultat sehr lecker!

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