Was sehen und was tun in Ancona

Die Landkarte Italiens zeigt, dass Ancona genau an der Mitte der Adriaküste liegt, und dank dieser strategischen Lage ist Ancona ein sehr wichtiger Hafen für den Seeverkehr im ganzen Adriatischen Meer, von dem viele Fähren nach Kroatien, Albanien, Griechenland und anderen Zielen abfahren.

Vom Hafen kann man den Bogen von Traiano aus dem Jahr 115 nach Chr., den Kai von Apollodor von Damasco und die Mole Antonelliana sehen, die 1733 vom Architekt Vanvitelli erbaut wurde.

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Foto CC-BY-SA von Claudio.stanco

Auf dem Hügel Guasco, in einer beherrschenden Lage über die Stadt, wurde der Dom gebaut. Ein romanischer Stil mit byzantinischen und gotischen Einflüssen kennzeichnet dieses Gebäude, das ursprünglich dem Heiligen Lorenzo und danach im dem XIV. Jahrhundert Hl. Ciriaco, Schutzpatron der Seefahrerrepublik, gewidmet wurde. In dem Museum des Doms wird der römische Sarkophag Gorgonios aus dem IV. Jahrhundert aufbewahrt. In dem Archäologischen Nationalmuseum sind Gegenstände aus der Eisenzeit und von den römischen, griechischen und etruskischen Kulturen ausgestellt.

Die romanische Kirche von S. Maria della Piazza wurde im XI. Jahrhundert über zwei vorherigen Kirchen aus den V. und VII. Jahrhunderten gebaut.

Die Kirche von San Francesco delle Scale wurde im Jahr 1323 gebaut und nach dem Jahr 1972 restauriert. Sehenswert ist das wunderbare gotisch-venezianische Portal.

In der Kirche von S. Domenico aus dem XVIII. Jahrhundert wird das phantastische Werk „die Kreuzigung“ von Tiziano aufbewahrt.

Im XIV. Jahrhundert wurde der Regierungspalast gebaut. In der folgen Zeit wurde er nach dem Plan von Francesco di Giorgio Martini erweitert. Der Stadtturm gehört zum Palast.

Die Küste von Ancona bietet wunderschöne Sandstrände. Unweit von der Stadt in Richtung nach Süden befindet sich der Höhenzug des Monte Conero, der mit seiner Höhe von 572 m das Adriatische Meer dominiert und die Sandküste unterbricht. Der Blick von dem Berg auf die unterliegende Landschaft ist atemberaubend, und der Tier- und Pflanzenbestand der Küstenvorsprung von Conero wurde 1987 durch die Gründung des Regionalen Naturparks Conero anerkannt. Die Kennzeichnen des Conero sind die Klippen der Zwei Schwestern. In der Nähe der Zwei Schwestern liegt das Dorf Portonovo, wo 1810 Eugenio di Beauharnais eine Festung erbauen ließ. Daneben kann man die romanische Kirche von Santa Maria di Portonovo aus dem XI. Jahrhundert sehen, die von Dante Alighieri im XXI. Gesang des Paradies zitiert wird.

25 Km von Ancona entfernt befindet sich die Wallfahrtskirche des Heiligen Hauses von Loreto zu Ehren von der Madonna. Nach der Tradition wurde das Haus von Nazareth von den Engeln zuerst auf den Hügel Tersatto und danach auf Hügel Loreto überliefert, wo die Wallfahrtskirche gebaut wurde. Jeden Tag wird dieser Ort von zahlreichen Gläubigen und Touristen besichtigt, die hier auch viele Werke von berühmten Kunstlern bewundern können. Der Bau nach dem gotischen Stil begann 1468 und ging in den folgenden Jahrhunderten dank dem Beitrag von großen Persönlichkeiten wie Giuliano da Sangallo, Bramante und Andrea Sansovino weiter, die diese monumentale Kirche durch Einflüsse der Renaissance und des Barocks bereicherten. Sehenswert sind auch die Sala del Tesoro und der gegenüberliegende Apostolische Palast, Sitz des Historischen Archivs und der Pinakothek.

Egal ob Sie sich im Zentrum von Ancona, in der Umgebung oder in einem der faszinierenden Dörfer auf dem Hügel oder an der Küste aufhalten, vergessen Sie nicht, die lokalen Spezialitäten und die sehr guten Weine zu kosten. Probieren Sie einen Rosso del Conero oder einen Bianchello del Metauro zusammen mit einem schmackhaften Käse, lokalen Wurstwaren oder einem Gericht mit Trüffel: Sie werden sich die Finger danach lecken!

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