Der Weg zu den Kasbahs in Marokko

Für diejenigen unter euch , die nicht unbedingt im September abfahren wollen, dann schlagen wir eine Tour in Marokko vor, die eine der besten Erinnerungen eures Lebens sein wird. Die beste Zeit zum Anreisen ist Oktober bei keiner sommerlichen Affenhitze.

Es handelt sich um eine Reise auf den Spuren einer tausendjährigen Karawane aus „Tausendundeiner Nacht“ durch die zauberhaften Täler von Draa, Dadès und Ziz, wo wechselhafte Landschaften  wie einen sehr bunten Mosaik aufeinander folgen: goldenen Sand und sehr hohe Dünen, auf denen sich einige Verwegene zum Surfen wagen, steile lilafarbene und sehr rote Schluchten, eine Traumoase zwischen dem hervorspritzenden Wasser und den Dattelpalmen, wohlriechende rosa Buschwälder und sehr grüne Gärten und überall heben sich ockergelbe Kasbahs, fabelhafte Zitadellen und befestigte Dörfer und Ksour vom rätselhaften Charme ab.

Marokko:die Schluchten

Ouarzazate, der Startpunkt für die Oasenstraße, darf sich seiner beiden Schätze rühmen: die Casbah von Taourit, deren sehr hohe zinnengekrönte Türme über die auf der steppenartigen Hügel angelehnten rote Häuser triumphieren, wo man leicht auf den Wüstenfuchs Fennek oder einen „sandfisch“ stoßt. Weniger als 30 Km von der Stadt entfernt ist einer weitere märchenhafte Königspalasten, der aufgrund seiner Schönheit als Szenerie sehr berühmter Filme wie „Lawrence aus Arabien“ oder „Himmel über der Wüste“ verwendet wurde. Es handelt sich um Ait Benhaddou, eine sehr schöne Festung im Sand, die durch ein sehr breites Feld mit blühenden Mandelbäumen aufbewahrt ist und als UNESCO-Welterbe anerkannt wurde.

Wenn man weiterfährt, kommt man dann ins Draa-Tal, eine einzigartige üppige Oase, in der die Natur über Wüste siegt und die Farbkontraste betont werden. Palmen mit goldenen Früchten, Gebüsche voller Blumen, graue Hügeln mit Bergspitzen und Schluchten, duftende Rosensträucher und die Ksour aus dem Maghreb mit ihren hohen pyramidenförmigen verstümmelten Türmen. Und dann Zagora und noch Tamegroute mit den berühmten Moscheen mit den Dächern aus blauer Majolika, die weißen Minarette und die namhafte Bibliothek aus dem 17. Jahrhundert, welche die wunderschönen und mit Miniaturen ausgeschmückten Bücher des Korans bewahrt. Regungslos und erstaunlich erhebt sich M’hamid, das Wüstentor, an dem einer der malerischsten marokkanischen Märkte (ar. Souk) montags stattfindet. Unter den beliebtesten Produkten findet man die wunderschönen Teppiche mit blau-goldenen geometrischen Zeichnungen, Gegenstände aus geschnitztem Stein, das berberische Geschirr und das mit Hennabemalung.

Bei den vielen Mühlsteinen und Gärten verläuft die Straße durch El Kelaa M’Gouna, die breiteste und gepflegteste Rosenpflanzung des Dadés-Tals. Hier wird im Mai das Rosenfest gefeiert, bei dem Tanzen und Züge im herunterfallenden Regen von Blütenblättern stattfinden. Die üppige Vegetation der Oase von Skoura lässt fortlaufend Raum dem Tal der tausend Kasbah. Bemerkungswert ist Azlag, wo 120 Schmiede wunderschöne ausgemalte Sammeldolche herstellen, dann sind die antike Kasbah von Glaoudi, die erstaunlicherweise im Gleichgewicht auf einem Felsen liegt und die raffinierte Kasbah von Bou Taghrar. Das Tal geht weiter und die ganze Landschaft verwandelt sich in die Schluchten vom Dadès, riesige vom Fluss Dades gegrabene Kalkblöcke, die in den Sonnenlichtspielen scheinen verzaubert zu sein. Weniger als 50 Km entfernt bietet sich noch ein unvergesslicher Anblick: zwei steile Felsenriffe mit 300 Metern Höhe, die durch einen rund 20 Meter breiten Korridor abgetrennt sind.

Marokko: der Markt

 

Das Ziz-Tal

Im Ziz-Tal durchfließen die Wasserläufe idyllische Landschaften, in denen sich die Figuren von Mädchen erblicken lassen, deren Haare mit Muscheln, Bändern und Amuletten geschmückt sind oder man sieht auch manche Frauen, die sich mit der Wäsche beschäftigt sind. Die Reise geht durch einen engen Kalkkorridor weiter, von dem die Ksour, wie Blendwerke, und die fabelhafte Kabash von Ifri auftauchen, davon aus verläuft der Deich von Hassan Addakhil, ein riesengroßer Smaragdspiegel mit hohen Palmen und Fruchtbäume darum. Genau vor Ihren Augen sehen Sie das monumentale Tor von Erfroud mit Blick auf die Palmen und die blühenden Gärten und die glühende Wüste. Richtung Merzouga fährt man auch über die Wüste: für die Frühaufsteher ist es ein nicht zu verpassender Anblick bei Tagesanbruch an den Dünen von Merzouga, vielleicht kann  man einen guten Pfefferminztee in guter Begleitung schlürfen, die von sich selbst vor Immensität.

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